Kategorie: Unterwegs mit Kind

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So schnell vergeht die Zeit. Unsere erste Ostseewoche ist schon längst herum. Wir haben nur noch wenige Tage Urlaub vor uns und müssen schon bald ans Koffer packen denken.

Vorher hatten wir aber hoffentlich noch ein paar wunderbare Tage an der seit heute etwas abgekühlten Küste.

Jahreszeitenwechsel

Es fühlt sich derzeit ein wenig wie Herbst an, wenn man hier vor die Tür tritt. Die Luft ist spürbar kühler als in den Tagen davor und es regnet zwischendurch. Vor allem weht manchmal ein heftiger Wind, was es sich wie Herbst anfühlen lässt.

Aber auch im Herbst kann man an der Ostsee tolle Sachen unternehmen. Außerdem tut ein Pausentag zwischendurch gut. Das sahen auch Söhnchen und seine Kitafreundin so, die gestern gar nicht erst vor die Tür wollten, sondern nur im Haus spielen. Es kostete ziemliche viel Überredungskunst, die zwei wenigstens in den Garten zu locken.

Wie sich eben schon andeutete, hatten wir für ein paar Tage Besuch von Freunden bekommen. Das war eine angenehme Überraschung. Vor allem fürs Söhnchen, das so eine quirlige Spielkameradin bekam. (Auch wenn Mädchen offiziell natürlich immer noch uncool sind…)

Kinderkunst

Einen positiven Nebeneffekt hatte der Mädchenbesuch (der heute wieder abgereist ist) auf jeden Fall: Seit Söhnchen hier wieder allein umherwuselt, malt und bastelt er gern. Er hat heute schon diverse Bilder gemalt. Das bin ich überhaupt nicht gewöhnt!

Eines der Werke sieht so aus:

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Und? Erkannt, was darauf zu sehen ist? Rate doch mal! 😉

Tschüs, Spino

Am Sonntag endete die Spinosaurierausstellung im Naturkundemuseum Berlin. Da mussten Söhnchen und ich natürlich noch einmal vorbeischauen, um uns vom Spino zu verabschieden.

spino

Wir waren vor ein paar Wochen schon einmal dort (ich berichtete) und da war Söhnchen so aufgeregt, dass wir gar nicht alles in Ruhe anschauen konnten. Dieses Mal sollte es anders werden. Sollte. Unser Sohn fegte allerdings wieder wie ein Wirbelwind durchs Museum, das man kaum folgen konnte. Er wollte am liebsten alles auf einmal anschauen. Und dann noch einmal und noch einmal.

So wirklich genießen konnte ich die Ausstellung dadurch nicht. Und die Informationstafeln konnte ich auch nicht in Ruhe durchlesen, weil ich ständig mit einem Auge beim Söhnchen sein musste. Aber wir kamen dann auf einen Trick. Söhnchen empfahl mir, die Tafeln einfach zu fotografieren und später in Ruhe zu lesen. Und was soll ich sagen? Ich habe das dann bei einigen tatsächlich gemacht,

Irgendwann war es genug. Söhnchen zeigte erste Ermüdungserscheinungen. Wir gönnten uns also ein Eis im Museumscafè und anschließend stöberten wir noch im Museumsshop, um uns ein Souvenir zu gönnen. Das hatten wir beim letzten Mal nämlich nicht gemacht und irgendein schönes Erinnerungsstück wollten wir doch gern zuhause haben. Söhnchen entschied sich für einen Schnappdino. Ich nahm mir einen Wackelstegosaurier mit nach Hause. Und ein paar tolle Postkarten haben wir auch gekauft. Die hängen nun eingerahmt in Söhnchens Zimmer an der Wand.

 

Foto: Sara Ritter (privat)

Pfingstfest an der Scharfen Lanke

Es ist seit Jahren Tradition, das Pfingstfest an der Scharfen Lanke. Mit Live-Musik, Speis und Trank und diversen Attraktionen für Kinder kann man drei wunderbare Tage im Grünen verbringen.

Wir waren am Pfingstmontag dort und ließen es uns gut gehen. Es gab leckeres deftiges und süßes Essen zur Auswahl, also beispielsweise Spanferkel, Bratwurst, Steak, Fischbrötchen, Fetataschen und Knoblauchbaguette (wir entschieden uns für Steak und Spanferkel) und Crepes, Germknödel, Eis, Zuckerwatte, kandierte Früchte, Fruchtgummi in den verschiedensten Formen und Farben, gebrannte Mandeln und Nüsse (wir hatten Crepes, Zuckerwatte und Eis).

Auf der Bühne spielte unter anderem Heartbeat Five, eine Band die wir schon einige Male auf dem Pfingstfest erlebt haben und die immer für tolle Stimmung sorgen.

Unser Söhnchen fand natürlich die Großspielgeräte am besten, die am einen Ende des Festes aufgebaut waren. Neben einer Riesenluftkissenrutsche und einem Pool, über den man in einem großen Ball kullern konnte, gab es ein Bungeetrampolin.

Bungeetrampolin

Es war Söhnchens erstes Mal, aber von Angst keine Spur. Im Gegenteil. Er konnte es kaum erwarten.
Bungeetrampolin 2

Auch wenn es auf dem Foto gerade anders aussieht: Das Wetter war prima. Ein paar graue Wolken zogen zwischendurch vorbei, aber überwiegend verbrachten wir den Tag im Sonnenschein, so dass ich abends einen Sonnenbrand im Gesicht hatte. (Man gönnt sich ja sonst nichts.)

Falls du also nächstes Jahr zu Pfingsten keine Pläne hast und in Berlin bist, dann fahr doch mal nach Spandau zur Scharfen Lanke und schau auf dem Pfingstfest vorbei.

(Fotos: Sara Ritter – privat -)

Tristan

Gestern waren wir mit unserem Söhnchen im Naturkundemuseum. Er interessiert sich schon lange für Dinosaurier und kann viele Arten beim Namen nennen. Selbstredend haben wir auch alle möglichen Dinosaurierfiguren von Schleich zuhause und diverse Bücher und Hörspiele zu diesem Thema stehen im Regal.

Tristankopf

Da wurde es höchste Zeit, dass wir uns einmal echte Dinosaurierskelette anschauen. Zumal es derzeit im Berliner Naturkundemuseum mit Tristan, einem vollständigen Tyrannosaurus rex – Skelett und dem Spinosaurierskelett auch echte Sensationen zu sehen gibt.

Fuß von Tristan

Es war ein großartiger Tag. Die Schlange am Ticketschalter war erfreulich kurz und auch im Museum selbst war zwar einiges los, doch konnte man trotzdem alles in Ruhe bestaunen.

Spinorueckensegel

Da der Spinosaurier nur noch bis zum 12.06.2016 besucht werden kann, werden wir in den nächsten Tagen noch einen Ausflug ins Naturkundemuseum machen. Wer weiß, wann man das nächste Mal die Chance hat, echte Spinoknochen zu bewundern?

Spinosaurier

(Fotos: Sara Ritter – privat -)