Monat: Februar 2016

Rumtreiber

Ja, wo ist sie denn, die Sara?

Gerade sitze ich gemütlich auf meinem Sofa und schreibe diesen Beitrag. Aber vielleicht interessiert dich, wo ich mich sonst gern herumtreibe? Als ich mich eben mit Fabian unterhielt, kam mir die Idee, hier im Blog Orte vorzustellen, die ich mag. Manchmal hat man ja plötzliche Eingebungen…  Und denen sollte man folgen. Sonst sind sie weg.

Ich lerne gern neue Orte kennen und ich vermute, dass du dich auch freust, wenn du Tipps für eine schöne Zeit bekommst. Das können Restaurants, Theater, Plätzchen im Grünen oder auch magische Orte sein – ich mag mich da nicht festlegen.

Warst du beispielsweise schon einmal im Restaurant Cappuccino in der Klosterstraße in Spandau?

Die Klosterstraße ist an der Ecke zur Ruhlebener Straße alles andere als ruhig. Es ist eine viel befahrene Kreuzung und ehrlich gesagt sieht die Gegend auf den ersten Blick wenig einladend aus. Betrittst du jedoch das Lokal, fühlst du dich gleich in einer anderen Welt. Man wird freundlich begrüßt, auf den Tischen liegen weiße Tischdecken und beim Blick auf die Speisekarte steigt die Vorfreude aufs Essen. Überhaupt das Essen… Empfehlenswert ist die Mittagskarte. Ich nehme gern eines der Mittagsmenüs, weil es eine leckere Suppe vorweg gibt. Und ich mag Suppen.

Genug für jetzt. Schau doch mal im Cappuccino vorbei, wenn du gern italienisch isst.

 

Zauberhafte Hochzeit

Beim „Ausmisten“ fand ich ein Foto auf meinem Smartphone, das angenehme Erinnerungen weckte. Im Juli letzten Jahres zauberten Fabian und ich auf der Hochzeit eines sehr charmanten Paares. Die Trauung und anschließende Feier fand in einem Schlosshotel statt – wahrlich ein großartiger Ort, um den Bund fürs Leben zu schließen.

Wir waren von der Brautmutter engagiert worden. Unsere Show war ihr Hochzeitsgeschenk und sollte eine Überraschung sowohl für das Brautpaar, als auch für die Hochzeitsgäste sein. Was für eine tolle Idee! Da waren wir natürlich sofort Feuer und Flamme.

Als wir im Schloss ankamen, gingen wir zur Rezeption und hofften, dort auf niemanden von der Hochzeitsgesellschaft zu treffen, was glücklicherweise auch gelang. Ab diesem Zeitpunkt war es ein Kinderspiel und großer Spaß. Der Concierge führte uns freundlich in unseren geheimen Umkleideraum. Es war der Schlosskeller und ein wenig feucht, aber irgendwie auch sehr urig. Dort entstand das Selfie, welches ich heute auf dem Smartphone wiederentdeckte. Man sieht, welch gute Laune wir an diesem sonnigen Tag hatten, oder?

Fabian und Sara zaubern auf einer Hochzeit

Fabian und ich in unserem Umkleidekeller

Die Hochzeitsgäste haben dann auch  nicht schlecht gestaunt, als wir mit unserer Zaubershow begannen. Wir sammelten zunächst die Hochzeitsgesellschaft im Garten. Manch einer betrachtete uns mit einem Stirnrunzeln, als wir ihn oder sie freundlich baten, uns nach draußen zu folgen. Es wurden Stühle und Bänke gerückt, um dem Publikum Sitzgelegenheiten zu schaffen. Die große Treppe mit Terrasse bot uns eine hervorragende Bühne und dem Hochzeitspaar einen Ehrenplatz in der ersten Reihe. Wir hatten einige individualisierte Kunststücke vorbereitet und wer auch immer anfänglich verwundert war, applaudierte am Ende begeistert.