Monat: Juni 2016

Kitafrei

Morgen geht`s nach Strausberg. Wir zaubern auf einem Sport- und Spielefest für viele Kinder (und ihre Eltern, sofern sie nicht gerade sporteln). Und weil das Fest so ein abwechslungsreiches Programm bietet, hat Söhnchen morgen kitafrei und darf mit zum Auftritt. Allein die riesige Hüpfburg wird ihn „umhauen“, vermute ich. Söhnchen mag Hüpfburgen sehr,

Überhaupt darf unser Sohn oft mit, sei es zu Auftritten oder anderen Gelegenheiten. Wir melden ihn manches Mal für einen Tag in der Kita ab, um einen schönen Tag miteinander zu verbringen oder ihn mit zu Veranstaltungen zu nehmen. Ich empfinde es als großen Luxus, dass ich soviel Familienzeit verbringen kann. Im Grunde genommen ist es fast ein bisschen egoistisch, denn Söhnchen geht gern in die Kita. Nunja, oft genug hat er Gelegenheit dazu. Und wenn er erst einmal Schulkind ist, sind die spontanen Familientage außer der Reihe wohl auch Geschichte. 😉

kitafrei

Wie handhabt ihr es mit euren noch nicht schulpflichtigen Kindern? Gönnt ihr euch auch manchmal einen Eltern-Kind-Tag außer der Reihe?

 

Foto: Sara Ritter (privat)

 

Kletterspaß

Am Samstag zauberten wir auf der Hochzeit von Navina und Stefan in Köpenick. Es war in vielerlei Hinsicht eine besondere Zaubershow, die uns viel Spaß gemacht hat.

Danach gönnten wir uns gar nicht weit weg vom Auftrittsort ein leckeres Abendessen im Ratskeller. Die Königsberger Klopse waren aus, aber das Bierfleisch (Schweinegulasch in Bier gekocht) war köstlich.

Auf dem Weg zum Auto entdeckten wir dann zufällig diesen riesigen Kletterschlauch.

kletterschlauch

Er war zwischen zwei Häusern über eine Baulücke gespannt und wirklich beeindruckend. Söhnchen MUSSTE da natürlich mindestens zweimal hin- und wieder zurückklettern und auch Fabian ließ es sich nicht nehmen, ihn einmal zu durchqueren.

Auf dem Foto sieht man übrigens nur die eine Hälfte des Klettergeräts. Und innen gab es noch weitere Netze. Eine tolle Sache!

Tschüs, Spino

Am Sonntag endete die Spinosaurierausstellung im Naturkundemuseum Berlin. Da mussten Söhnchen und ich natürlich noch einmal vorbeischauen, um uns vom Spino zu verabschieden.

spino

Wir waren vor ein paar Wochen schon einmal dort (ich berichtete) und da war Söhnchen so aufgeregt, dass wir gar nicht alles in Ruhe anschauen konnten. Dieses Mal sollte es anders werden. Sollte. Unser Sohn fegte allerdings wieder wie ein Wirbelwind durchs Museum, das man kaum folgen konnte. Er wollte am liebsten alles auf einmal anschauen. Und dann noch einmal und noch einmal.

So wirklich genießen konnte ich die Ausstellung dadurch nicht. Und die Informationstafeln konnte ich auch nicht in Ruhe durchlesen, weil ich ständig mit einem Auge beim Söhnchen sein musste. Aber wir kamen dann auf einen Trick. Söhnchen empfahl mir, die Tafeln einfach zu fotografieren und später in Ruhe zu lesen. Und was soll ich sagen? Ich habe das dann bei einigen tatsächlich gemacht,

Irgendwann war es genug. Söhnchen zeigte erste Ermüdungserscheinungen. Wir gönnten uns also ein Eis im Museumscafè und anschließend stöberten wir noch im Museumsshop, um uns ein Souvenir zu gönnen. Das hatten wir beim letzten Mal nämlich nicht gemacht und irgendein schönes Erinnerungsstück wollten wir doch gern zuhause haben. Söhnchen entschied sich für einen Schnappdino. Ich nahm mir einen Wackelstegosaurier mit nach Hause. Und ein paar tolle Postkarten haben wir auch gekauft. Die hängen nun eingerahmt in Söhnchens Zimmer an der Wand.

 

Foto: Sara Ritter (privat)

Klebestreifen

Mysterien des Alltags: Bei uns verschwindet regelmäßig Klebestreifen. Also ganze Rollen inklusive Abroller. Was bei anderen die Socken, sind bei uns die Klebestreifen. Ich kaufe fast wöchentlich neuen, so dass wir langsam eigentlich über Klebestreifen stolpern müssten, aber nein… Immer wenn man welchen braucht, ist er unauffindbar.

vermisst

Ach, und Pflaster! Wir haben theoretisch Pflaster im Haus. Aber genau dann, wenn man sich mal in den Finger geschnitten hat oder das Söhnchen eine kleine Wunde verarztet haben möchte, ist kein einziges Pflaster zu finden. Also echt mal!

Immerhin haben die zwei Sachen etwas gemeinsam – sie sind klebrig. Ob das allerdings ein Grund ist, dass sie immer verloren gehen, wage ich zu bezweifeln. 😉

Geht es dir eigentlich auch so oder bin ich damit allein? Was fehlt dir immer, wenn du es gerade brauchst? Was verschwindet regelmäßig?