Monat: August 2015

Was braucht man, um Zauberkünstler zu werden?

Zauberhut? Umhang? Zauberstab? Das sind meist die ersten Begriffe, die mir auf diese Frage genannt werden. Aber letztendlich ist das Kostüm allein nicht entscheidend. Viel wichtiger sind andere Dinge, wenn man ein guter Zauberkünstler werden möchte.

An dieser Stelle daher einmal eine lose Sammlung von Eigenschaften und Voraussetzungen, die man mitbringen oder sich aneignen sollte. Ich erhebe natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit und die Reihenfolge stellt auch keine Rangfolge dar. Und ich gebe freimütig zu, dass die Zusammenstellung extrem subjektiv ist und auf eigenen Erfahrungen und Ansichten beruht. Aber, nun geht`s endlich los:

zauberhut

Interesse

Hm. Ich habe überlegt, ob ich das wirklich aufschreiben soll. Aber nun steht es da. Also sage ich auch etwas dazu.

Wer Zauberkünstler werden möchte, sollte echtes Interesse an der Zauberkunst mitbringen. Es reicht nicht, einfach nur wissen zu wollen, wie ein Trick geht. Man sollte sich auch für die Prinzipien und Techniken interessieren, man sollte Forschergeist haben und die Geschichte und den Ursprung eines Kunststücks ergründen wollen. (Was im übrigen sehr spannend sein kann.)

Natürlich lernen auch Menschen zaubern, nur um zu wissen, wie ein bestimmter Trick geht oder um Menschen in ihrer Umgebung zu beeindrucken. Das sind dann oft diejenigen, die nicht lange durchhalten und keine wirklichen Zauberkünstler werden. Andererseits kann der Wunsch, einfach nur wissen zu wollen, wie es geht, der Anfang der Faszination fürs Zaubern sein.

Bühnenpräsenz

Manch einer nennt es Charisma. Manch andere sagt dazu Ausstrahlung oder auch Charme. Alles in allem sollte man – zumindest wenn man seine Zauberkunststücke auch öffentlich zeigen möchte – eine gewisse „Rampensaupersönlichkeit“ haben. Die milde Form ist ausreichend. Man sollte gern auf der Bühne stehen und diese auch füllen können. Das bedeutet, schau dein Publikum an, mache große Gesten und freue dich über das, was du tust.  Dann werden dir die Zuschauerherzen zufliegen.

Man kann das übrigens auch üben. Je mehr man auftritt, umso mehr Bühnenerfahrung sammelt man und umso besser wird die Bühnenpräsenz. Wobei Bühne in diesem Sinne jegliche Form das Auftretens ist – sei es auf einer Party, im privaten Kreis, auf einer offenen Bühne, auf dem Schulfest, auf einer Hochzeit oder auf einem öffentlichen Event oder einer Gala.

Fingerfertigkeit

Viele reden davon. Tatsächlich ist es auch sinnvoll, wenn man mit seinen Händen einigermaßen geschickt umgehen kann. Fingerfertigkeit erlangt man (sofern keine körperlichen Repressalien dagegen sprechen) durch Üben.

Aber natürlich gibt es gerade auch für Anfänger viele Kunststücke, die ohne Fingerfertigkeit auskommen. Und so manches Mentalkunststück baut allein auf die Kraft der Psychologie.

Geduld und eine gewisse Hartnäckigkeit

Nicht jedes Kunststück klappt sofort fehlerfrei. Vor allem bei Tricks, die eine große Fingerfertigkeit erfordern, muss man manche Stunde geduldig üben, üben und nochmal üben, bevor es endlich funtkioniert. Da darf man einfach nicht zu früh aufgeben, sondern muss durchhalten. Klingt komisch, ist aber so.

Freude am Unterhalten und Verblüffen

Man muss gern mit Menschen zu tun haben, wenn man sich dem Zaubern widmen möchte. Schließlich leben viele (wenn nicht gar alle) Zauberkunststücke davon, dass für das Gegenüber etwas Unerklärliches passiert.

Einfallsreichtum

Manchmal muss man ein Kunststück anpassen oder die Tricktechnik ändern, damit es zur eigenen Bühnenpersönlichkeit oder den eigenen Fähigkeiten passt. Da hilft es, wenn man kreativ ist und Lösungen suchen und finden kann. Außerdem ist es sowieso viel schöner und spannender, etwas eigenes vorzuführen, als einen Trick von der Stange original nach Packungsanleitung zu präsentieren.

Verschwiegenheit

Auf Trickverrat steht die Höchststrafe! Also sollte man das Geheimnis hinter dem Kunststück für sich behalten können, egal wie sehr die Zuschauer schmeicheln oder zu erpressen versuchen.

Ich weiß nicht, ob ich die wesentlichsten Eigenschaften und Voraussetzungen aufgezählt habe. Allerdings bin ich mir ziemlich sicher, dass man mit meinen spontanen Favoriten auf einem guten Weg zum Zauberkünstler ist.

Fällt dir noch etwas Wesentliches ein, dass ich vergaß? Teilst du meine Ansicht? Oder hast du eine andere Meinung? Was zählt für dich zur Persönlichkeit einer Zauberkünstlerin? Schreib es mir als Kommentar unter den Beitrag! 🙂 

 

Foto von: ljupco / 123RF Lizenzfreie Bilder

Fitnesslevel: Schnecke

Heute Abend packte es mich plötzlich. Ich kam vom Einkaufen und während ich die vollen Taschen so nach Hause trug, dachte ich, wie herrlich die Luft doch heute ist und dass ich eigentlich mal wieder laufen könnte.

HA! Gedacht, getan.

Oben angekommen, schnappte ich mir sofort meine inzwischen etwas eingestaubten Laufsachen und trabte los. Hinter meinem Haus gibt es viel Wasser und viel Grün – einfach herrlich, um eine Runde zu drehen.

Insgesamt bin ich nur 15 Minuten gelaufen. Und es sind auch nur 1,74 km geworden. (Behauptet meine App.) Trotzdem bin ich sehr glücklich damit, denn mein letzter Lauf ist eine halbe Ewigkeit her und genau darum könnte ich derzeit locker von einer Schnecke überholt werden.

Aber wichtig ist, dass man anfängt. Es ist nie zu spät anzufangen. Und wenn man erst einmal angefangen hat, ist weitermachen eigentlich ganz leicht.

Wobei ich zugebe, dass mir das Joggen mehr Spaß machen würde, wenn die Hunde auf meiner Strecke angeleint wären, so wie es dort eigentlich angeordnet ist. Nunja, man kann nicht alles haben.

Joggingstrecke Berlin

Joggingstrecke – Schön hier, oder?

Altes wiederbeleben

Dieses Wochenende habe ich mir ein Fahrrad ausgeliehen. Das letzte Mal, dass ich auf einem Fahrrad saß, ist mindestens fünf Jahre her. Eher länger. Und trotzdem konnte ich sofort losradeln. Lediglich beim Abbiegen fühlte ich mich etwas komisch und schlingerte übervorsichtig langsam um die ersten Kurven. Inzwischen klappt es aber recht gut und ich trage mich nun tatsächlich mit dem Gedanken, mir ein Fahrrad zuzulegen.

Einmal Erlerntes bleibt irgendwie präsent. So wie man Fahrrad fahren und schwimmen ein Leben lang nicht verlernt, so wird man einmal einstudierte Zauberkunststücke ein Leben lang vorführen können. Dachte ich. Bis ich versuchte, mich an ein einmal eingeübtes Kartenkunststück zu erinnern, das ich „Traummänner“ getauft hatte.

Diese Routine hatte ich vor ein paar Jahren gemeinsam mit Fabian entwickelt. Aber weder er noch ich können sich an den Ablauf erinnern! Mannmannmann. Man muss sich manches eben doch öfter ins Gedächtnis rufen, damit es präsent bleibt. Oder zumindest hätte ich mir damals Notizen machen sollen, dann wäre es heute sehr viel einfacher, diese Routine wieder zum Leben zu erwecken.

Nun hoffe ich darauf, dass mein Gehirn weiter nach den Einzelheiten gräbt und mir nach und nach der Ablauf wieder einfällt. Ansonsten werde ich wohl oder übel ein neues Kunststück einstudieren müssen. Ich will mich ja nicht wiederholen, aber: Mannmannmann!

Segel setzen

Das würde ich manchmal gern. Segel setzen und dann hinaus auf die See und sich den Wind um die Nase wehen lassen.

Wie ich darauf komme? Gestern legte ein Segelschiff an der Seebrücke an, während wir gerade am Strand waren und die Sonne genossen.

Segelschiff

Segelschiff

Da wirft die am nächsten Wochenende in Rostock stattfindende Hanse Sail wohl ihre Schatten voraus.

Kann ein elektronischer Schmetterling echt wirken?

Seit ein paar Jahren (genau genommen seit 2010) gibt es einen Spielzeugschmetterling, der in einem Glas umherflattert, als wäre er echt.

Das geübte Auge sieht natürlich sofort, dass da was nicht mit rechten Dingen zugeht, denn der Schmetterling steckt auf einem dünnen Draht. Aber trotzdem flattert er so täuschend echt mit den Flügeln, da kommt es einem manchmal wie Zauberei vor.

Hier geht`s zu einem Youtube-Video, das ich unten auch einmal versuche einzubetten. Kaufen kann man den Schmetterling zum Beispiel bei Amazon.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

So. Und dank des Videos wissen wir nun alle auch ein bisschen, wie das funktioniert. Oder?