Monat: Juli 2016

Bewegung… Hopp, hopp.

Seit einer Weile schon trage ich einen Schrittzähler mit mir herum. Er ist mit keiner App verbunden und auch ansonsten kein besonderes Hightechprodukt, aber an ihm erkenne ich, ob ich einen bewegungsarmen oder bewegungsreichen Tag hatte. Mehr brauche ich nicht.

Nun habe ich festgestellt, dass ich mich in letzter Zeit viel zu wenig bewegt habe. Auf meine geplanten 10.000 Schritte am Tag kam ich schon länger nicht wirklich. Das geht ja mal gar nicht. (Ha, wie doppeldeutig.)

Es wurde also Zeit Maßnahmen zu ergreifen.

Wie baue ich mehr Bewegung in meinen Alltag ein?

Neulich schrieb ich über Glücksmomente im Alltag. Einige davon haben auch mit Bewegung zu tun, wie beispielsweise beim Fahrrad fahren den Wind in den Haaren zu spüren. Nun, was einem vorher ja auch niemand sagt, ist, dass einem am zweiten Tag der Po wehtut und man nicht mehr bequem auf dem Sattel sitzen kann. Uff.

Aber ich habe es getan. Ich fahre seit ein paar Tagen jeden Morgen mit dem Fahrrad zum Bäcker Brötchen holen. Und dabei habe ich mir auch noch einen Bäcker mit besonders leckeren Brötchen ausgesucht, der nicht gerade um die Ecke liegt, sondern vielmehr fünfzehn Minuten Fahrradfahrzeit entfernt. Das ist schon mindestens eine halbe Stunde Fahrradfahren am Tag, macht Spaß und tut gut. (Jetzt mal abgesehen vom Sattel-Po-Problem.)

abreise

Söhnchen bietet natürlich auch wunderbare Gelegenheiten sich wieder mehr zu bewegen. Die Kita ist für drei Wochen geschlossen, so dass wir viel Zeit für Ausflüge und sonstige Unternehmungen haben. Vorgestern waren wir (mal wieder – auf Wunsch eines einzelnen Herrn – ) im Naturkundemuseum. Danach schauten wir uns noch ausgiebig den Hauptbahnhof an und erkundeten die Umgebung. Schritte ohne Ende sag ich dir! Gestern ging es in die Altstadt Spandau. Da gibt`s samstags Markt und auch jede Menge Balancier- und Klettermöglichkeiten. Also fürs Söhnchen. Ich bin eher weniger geklettert. Höchstens mal mit balanciert.

Ich merke, wie gut es mir tut, wenn ich mich mehr bewege. Keine Ahnung, warum das zwischendurch immer mal einschläft. Geht ja mal gar nicht! Darum werde ich auch gleich noch eine Abendrunde zur Haveldüne drehen, denn ich habe mir gestern neue Joggingschuhe gegönnt und die wollen eingelaufen sein.

Wie sorgst du für Bewegung im Alltag? Oder brauchst du dich darum gar nicht zu kümmern, weil du eh den ganzen Tag auf den Beinen bist?

 

Foto: Sara Ritter (privat)

Glücksmomente – eine Liste mit 12 Punkten

Sind wir nicht alle auf der Suche nach Glück?

Darüber diskutierte ich vor einer Weile mit einem Freund. Wir waren von der Frage, warum alle immer nach dem Schuldigen oder der Schuld suchen bei der obigen Frage gelandet. Und da schon meine Omili immer sagte: „Man muss sich jeden Tag ein bisschen schön machen“, gibt`s hier eine kleine (subjektive) Sammlung, wie man sich Glücksmomente in den Alltag holen kann. Lasst uns jeden Tag ein bisschen schön machen!

Kleine Sammlung an Glücksmomenten

  • Jemandem danke sagen. Aber nicht einfach nur fürs Anreichen der Kaffeesahne. Ich meine eher so Dankeschöns wie dem Bruder fürs immer da sein, der besten Freundin für den immerwährenden Beistand… Suche dir jemanden aus, der dir nahe steht und überlege dir, für was du diesem Menschen dankbar bist. Du kannst einen Dankesbrief schreiben und ihn der Person vorlesen, wenn ihr euch das nächste Mal seht. Oder du sagst es einfach so, wenn es gerade passt. Danke sagen macht glücklich.
  • Am Meer sitzen und dem Rauschen lauschen. Man sitzt eh viel zu selten am Meer.

Meeresrauschen

  • Auf der Straße oder irgendwo unterwegs einen Cent „verlieren“ und dadurch jemand fremden ein bisschen Glück finden lassen.
  • An einem sonnigen Tag eine Kugel Lieblingseis schlecken.
  • Auf einer Parkbank sitzen und so viele Vogelstimmen wie möglich zu unterscheiden versuchen.
  • Auf dem Sofa liegen und Lieblingslieder hören.
  • Einen Brief an jemanden schreiben, den man mag. (Email gilt nicht. Kram doch deinen Füller mal wieder aus.)
  • Den Brief einwerfen und diesen Gang gleich für einen schönen Spaziergang nutzen. Überhaupt ist eine Runde um den Block immer gut – morgens ganz früh, wenn die Stadt noch still ist und es nach Morgentau riecht oder abends, wenn die Sonne untergeht.
  • Ein gutes Buch lesen und dabei in einer anderen Welt versinken.
  • Im Gras liegen und am Himmel Wolkentiere suchen.
  • Für mich bringt es jede Menge Glücksmomente, einen Tag lang mit Söhnchen alles zu machen, worauf wir schon lange mal wieder Lust hatten. Das kann man auch mit der Cousine oder dem besten Freund – wichtig ist die Auszeit vom Alltag. Dir fällt bestimmt jemand ein, mit dem du gern mal einen Tag Urlaub vom Alltag verbringen würdest.
  • Mit dem Fahrrad fahren und dabei den Wind in den Haaren spüren.

Die Reihenfolge der Aufzählung ist übrigens keine Rangfolge. Und schon gar nicht ist sie vollzählig. Die Liste soll lediglich zur Inspiration dienen und muss dringend erweitert werden.

Womit bescherst du dir Glücksmomente? Schreib es mir!

 

 

 

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Edit am 30.07.2016:

Warum sagt mir eigentlich niemand, dass in der Überschrift ein Tippfehler ist? Also war. Mannmannmann… 😉